Zalai Dödölle – dieses traditionelle Kartoffelgericht war sogar am königlichen Hof beliebt
Yazma Dieses traditionelle Kartoffelgericht zeigt, wie aus wenigen einfachen Zutaten etwas überraschend Köstliches entstehen kann. Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und herzhaft – dazu kommen geröstete Zwiebeln und ein Klecks Sauerrahm. Dödölle wird seit Generationen zubereitet und gehört zu den Gerichten, die man einmal probiert haben sollte. Besonders spannend: Für den Teig braucht man weder Eier noch komplizierte Zutaten.
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Zalai Dödölle – traditionelle ungarische Kartoffelklößchen mit gerösteten
Zwiebeln
Zutaten:
7 mittelgroße Kartoffeln
300 g Weizenmehl
1 große Zwiebel
3 EL Sonnenblumenöl oder Schweineschmalz
Salz nach Geschmack
3 EL Sauerrahm
Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und anschließend in Würfel oder dickere Scheiben schneiden. Gründlich waschen und in einen ausreichend großen Topf geben.
So viel leicht gesalzenes Wasser hinzufügen, dass die Kartoffeln gerade eben bedeckt sind. Anschließend bei mittlerer Hitze weich kochen.
Während die Kartoffeln garen, die Zwiebel schälen und fein hacken. Das Sonnenblumenöl oder alternativ das Schweineschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin langsam goldbraun anbraten. Anschließend die gebratenen Zwiebeln zusammen mit dem Fett beiseitestellen, da sie später sowohl zum Braten als auch zum Servieren benötigt werden.
Sobald die Kartoffeln vollständig weich sind, das Kochwasser nicht abgießen. Die Kartoffeln direkt im Topf zusammen mit dem verbliebenen Kochwasser gründlich zerstampfen. Die Konsistenz sollte zunächst an einen sehr dicken Kartoffelbrei erinnern.
Den Topf bei niedriger Hitze auf dem Herd lassen und nach und nach das Mehl hinzufügen. Dabei die Masse kräftig mit einem stabilen Holzlöffel verrühren. Traditionell wird der Teig von Hand mit dem Kochlöffel verarbeitet, bei größeren Mengen kann jedoch auch eine kräftige Küchenmaschine verwendet werden.
Die genaue Mehlmenge kann je nach Kartoffelsorte etwas unterschiedlich ausfallen. Deshalb das Mehl am besten portionsweise einarbeiten. Die fertige Kartoffelmasse sollte sehr dick, fest und formbar sein und sich beim Rühren zunehmend vom Topfrand lösen.
Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, den Topf vom Herd nehmen und die Masse einige Minuten ruhen lassen.
Nun einen Teil des zuvor beiseitegestellten Zwiebelöls oder Zwiebelschmalzes in einer großen Pfanne erhitzen.
Einen Esslöffel leicht mit Öl einfetten. Mit dem Löffel etwa halb eigroße Portionen aus der Kartoffelmasse abstechen und direkt in die heiße Pfanne geben.
Die Dödölle bei mittlerer Hitze von mehreren Seiten goldbraun anbraten. Dabei vorsichtig wenden, damit die Stücke ihre Form behalten und rundherum eine schöne, leicht knusprige Oberfläche bekommen.
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