Die unerwartete Wahrheit über Phoebes Familie veränderte bei der Gala alles
Mein Mann Spencer nahm eine andere Frau mit zur wichtigsten Gala des Jahres und ließ mich allein zu Hause. „Mit diesem alten Kleid würdest du mich nur in Verlegenheit bringen“, erklärte er vor unserer Haushälterin. Drei Jahre lang hatte ich meine Herkunft verschwiegen, weil ich wollte, dass er mich um meiner selbst willen liebte. Doch an diesem Abend holte ich eine alte SIM-Karte hervor und rief meinen Vater Raymond Harrell an, einen der einflussreichsten Milliardäre des Landes. „Papa, ich möchte nach Hause“, flüsterte ich, und er antwortete: „Meine Tochter, ich komme dich holen.“ Als wir später gemeinsam die Gala betraten, ahnte Spencer noch nicht, welche geschäftliche Verbindung zwischen ihm und meinem Vater bestand.
2.
Joel hatte einen eleganten roten Abendanzug mitgebracht, den mein Vater für mich ausgesucht hatte. Dazu legte ich die Rubinkette an, die Raymond mir zu meinem achtzehnten Geburtstag geschenkt hatte. Als ich mein Spiegelbild betrachtete, erkannte ich eine Frau wieder, deren Selbstvertrauen ich lange vermisst hatte.
Mrs. Gladys lächelte.
„Sie sehen wunderschön aus, Miss Phoebe.“
„Danke, Gladys. Heute möchte ich mich endlich wieder wie ich selbst fühlen.“
Die Fahrt zum Grandview Hotel dauerte nicht lange. Im obersten Stockwerk fand die Gala der Apex Group statt. Als ich den Saal betrat, unterhielten sich zahlreiche Unternehmer und Investoren an festlich gedeckten Tischen.
Spencer stand neben Paisley und begrüßte Geschäftspartner. Ein junger Unternehmer bemerkte meine Rubinkette und fragte, ob wir uns bereits bei einer Veranstaltung in Genf begegnet seien.
„Das
ist durchaus möglich“, antwortete ich lächelnd.
Als Spencer mich entdeckte, wirkte er zunächst überrascht.
„Phoebe? Was machst du hier?“
„Ich wollte die Veranstaltung besuchen, zu der ich ursprünglich mit meinem Ehemann kommen sollte.“
Paisley betrachtete mein neues Kleid.
„Du hast dich aber schnell verändert.“
Ich reagierte nicht auf ihre Bemerkung, sondern sah Spencer an.
„Vielleicht können wir später in Ruhe miteinander sprechen.“
Er wollte antworten, doch plötzlich entstand Bewegung am Eingang. Raymond Harrell betrat den Saal, begleitet von Douglas Cooke, einem Bankpräsidenten, und weiteren Geschäftspartnern.
Spencer ging sofort auf ihn zu.
„Mr. Harrell, welche Freude, Sie heute begrüßen zu dürfen.“
Mein Vater nickte höflich und kam anschließend direkt zu mir.
„Phoebe, mein Kind. Endlich sehen wir uns wieder.“
Er umarmte mich herzlich. Für einen Moment vergaß ich den Ballsaal und dachte nur daran, wie sehr ich diese Nähe vermisst hatte.
Dann wandte sich Raymond an die Gäste.
„Meine Damen und Herren, ich möchte Ihnen meine Tochter Phoebe Harrell vorstellen.“
Leise Gespräche entstanden. Spencer sah mich fassungslos an. Er hatte niemals nach meiner Familie gefragt und offenbar auch nicht vermutet, dass ich die Tochter seines wichtigsten möglichen Investors war.
„Phoebe, warum hast du mir das nie erzählt?“
„Weil ich mir gewünscht habe, dass unsere Ehe nicht von Vermögen oder gesellschaftlichem Ansehen abhängt.“
Raymond bat darum, die geplanten Geschäftsverhandlungen noch einmal unabhängig prüfen zu lassen.
„Mr. Conway, unsere Beteiligung an Apex war bisher eine Möglichkeit, keine verbindliche Zusage. Unter den neuen Umständen benötigen wir zusätzliche Gespräche.“
Spencer versuchte, eine sofortige Entscheidung herbeizuführen. Doch mein Vater blieb ruhig und erklärte, dass wirtschaftliche Vereinbarungen auf überprüfbaren Zahlen, klaren Verträgen und gegenseitigem Vertrauen beruhen müssten.
Paisley hatte inzwischen verstanden, dass meine Herkunft ganz anders war, als sie angenommen hatte. Sie entfernte sich aus dem Gespräch, während Spencer mir plötzlich seine ganze Aufmerksamkeit schenkte.
„Phoebe, vielleicht sollten wir beide noch einmal von vorn anfangen.“
Ich betrachtete ihn nachdenklich.
„Warum möchtest du das ausgerechnet heute?“
Bevor er antworten konnte, trat der Finanzdirektor der Apex Group zu uns und überreichte Raymond eine Mappe mit aktuellen Unternehmenszahlen.
Mein Vater überflog die erste Seite und sah Spencer ernst an.
„Es gibt einige Punkte in diesen Unterlagen, die wir dringend klären müssen.“
Und in diesem Moment wurde deutlich, dass nicht meine Herkunft, sondern die tatsächliche finanzielle Lage seines Unternehmens über Spencers Zukunft entscheiden würde.T.ipp.en Sie auf das F.oto, um de.n v.ollständigen Ar.tikel an.zuzeig.en