Stimmt! Noch nie darüber nachgedacht!
Hotels stehen für Komfort, Sauberkeit und Entspannung. Zumindest glauben wir das. Doch hinter der glänzenden Fassade, frisch gefalteten Handtüchern und ordentlich hergerichteten Zimmern verbirgt sich oft eine Realität, über die kaum jemand spricht. Ehemalige Hotelmitarbeiter, Fachkräfte aus der Reinigungsbranche und zahlreiche Erfahrungsberichte aus internationalen Foren wie Reddit zeigen: Nicht alles, was sauber aussieht, ist es auch.
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Stimmt! Noch nie darüber nachgedacht! Der Grund ist echt eklig
1. Überdecke oder Überdeckung?
Die Plattform Reddit warnte zuletzt noch davor und viele Menschen hatten immer schon diesen Verdacht. Die Bettdecke dient nicht der Praxis warmzuhalten, sondern eher der Dekoration und muss deswegen auch nicht regelmäßig oder gar nicht gewaschen werden. Ein feister Hygienemangel, der regelmäßiger, als wir denken, in den Hotelalltag Einzug gehalten hat
2. Andere Missachtungen der Hygiene (Erfahrung einer Fachkraft aus Schweden)
Die gläsernen Zahnputzbecher sind augenscheinlich längere Zeit nicht mit irgendeiner Reinigungsflüssigkeit in Kontakt gekommen. Übrig gebliebene rote Lippenränder am Becherrand bestätigten eine bestenfalls stattgefundene „Katzenwäsche” mit lauwarmen Wasser.
Vorhandene Kaffeetassen sollten auf Staubrückstände überprüft werden und die TV-Fernbedienung kann meistens ebenfalls eine Reinigung vertragen
Es ist ratsam, bereitgestellte Getränke aus der Minibar auf deren Unversehrtheit zu überprüfen. Niemand kann erahnen, welche Substanzen nach einer Voraböffnung den Flaschen zugeführt sein können. Schabernack mit Urin sind keine Seltenheit.
Zur Erinnerung sei erwähnt, dass ein Handtuchwechsel nur erfolgt, wenn selbige auf den Boden platziert werden und nicht aufgehängt gehören.
3. Alte Trinkgläser
Bereit gestellte Gläser für die iversen Getränke werden zu selten erneuert. Dasselbe Glas über mehrere Tage kommt durchaus vor. Reine Bequemlichkeit oder Zeitnot der Reinigungskraft oder die mangelnde Ausstattung im Geschirrsegment können dafür der Grund sein. Auch hier ist man gut beraten, das Glas auf Gebrauchspuren zu untersuchen.
4. Der Gast wird gekrönt
Dass es auch anders geht, zeigt die Hotelkette Ritz-Carlton. Ein ehemaliger Mitarbeiter berichtet von einem Sonderetat von 1.500 US-Dollar, mit dem die einzelnen Mitarbeiter ausgestattet würden. Dies kann und soll nach eigenem Ermessen für die Kundenzufriedenheit eingesetzt werden.
Diesem Beispiel folgend kaufte ein Mitarbeiter der Rezeption einem Gast eine neue Armbanduhr der Marke Rolex. Der Gast hatte diese vorher glaubhaft als verloren bzw. gestohlen gemeldet und keine Ruhe gegeben. Als ihm das kostbare Stück übergeben wurde, war der Kunde überglücklich, kommt seither jedes Jahr wieder und wird dies wohl weiterhin tun
Wer möchte schon aus einem gebrauchten Glas trinken und sich im ungünstigsten Fall irgendeinen Keim einfangen? Gerade in der jüngsten Zeit gewinnt gerade diese Vorsicht große Bedeutung. Der Gedanke, dass sogar mehr als eine Person das gleiche Gefäß benutzt haben könnten, lässt einen erschauern
5. Hotelgast mit „Vorstrafe“
Manche Hotels oder Hotelketten führen eine Blacklist in Bezug auf Ihre Gäste. So kann es passieren, dass, wenn ein Gast sich danebenbenommen hat, dies vermerkt wird.
Im Falle einer erneuten Buchung dieses Kunden wird dem Bearbeiter dieses Vergehen vorgelegt und im ungünstigsten Falle wird die Buchungsanfrage dann abgelehnt. Der Vorfall bzw. die Verfehlung kann auch bereits lange in der Vergangenheit liegen und schon aus dem Gedächtnis verschwunden sein. Die Technik hingegen vergisst so schnell nichts. Denken Sie also daran! Im Übrigen zahlt sich gutes Benehmen meistens aus
6. Rabattmethode
Um Stornierungskosten zu umgehen, kann man zunächst über eine Terminverschiebung mit dem Etablissement sprechen. Diese ist meistens ohne Aufhebens möglich. Bei der Verschiebung entsteht dann eine neue Terminleiste, welche einige Stunden später bei der Stornierung herangezogen wird. Somit können mit etwas Glück etwaige Gebühren eingespart werden.
Um einen günstigeren Preis für einen Aufenthalt zu verhandeln, kann es helfen, willkürlich bestimmte Missstände anzusprechen und zu behaupten, dass diese vorlägen. Besonders in älteren Räumlichkeiten bietet sich immer eine Angriffsfläche für derartige Behauptungen. In vielen Fällen erspart sich der Mitarbeiter des Hotels, den Sachverhalt genau zu überprüfen. Bis zu 10 % Rückzahlung sind absolut keine Seltenheit
7. Bettwanzen als häufige ungeliebte „Gäste“
Bettwanzen sind gar nicht so selten, wie man vielleicht glaubt. Die meisten Hotels haben die Vorkommen auch durchaus unter Kontrolle. Dennoch sollte die eigene Kleidung und das Gepäck nicht direkt auf den Boden gestellt werden, sondern auf die bereit gestellten Gestelle in den Zimmern.
So wird es den kleinen Quälgeistern ziemlich erschwert, an die Sachen heranzukommen. Wie es der Name Bett schon suggeriert, können sich die Wanzen auch in der Matratze befinden. Auch aus diesem Grund sollten die Gegenstände, die wieder mit nach Hause genommen werden, wie beschrieben verstaut werden, um „blinde Passagiere“ zu vermeiden
8. Der Raum, den es nicht gibt
Vornehmlich in den USA fehlt in sehr vielen Hotels die Raumnummer 420. Vergleichbar ist das mit dem 13. Stockwerk. Dabei handelt es sich aber um einen Aberglauben, welcher zu der Aussparung der Nummer 13 führt.
Die Zahl 420 hat einen anderen Hintergrund. Sie bezieht sich auf den „Welt-Marihuana-Tag“ (auch Four-Twenty, zu Deutsch vier-zwanzig genannt). Am 20. April jeden Jahres wird dieser vornehmlich in den USA teilweise ausgiebig gefeiert. Um nicht mit einer entsprechenden Raumnummer dazu einzuladen, das Hotelzimmer in eine Partymeile münden zu lassen, verzichtet man kurzerhand in vielen Unterkünften auf diese Ziffer
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