Steak aus der Heißluftfritteuse – außen kräftig gebräunt, innen wunderbar saftig
Ein saftiges Steak muss nicht unbedingt aus der Pfanne oder vom Grill kommen. Auch in der Heißluftfritteuse lässt sich Rindfleisch überraschend unkompliziert zubereiten. Entscheidend sind dabei die richtige Dicke des Fleisches, eine passende Würzung und vor allem die Garzeit. Mit wenigen Zutaten entsteht so ein Steak, das außen schön gebräunt und innen angenehm saftig bleibt.
3.
Der letzte Schritt für ein saftiges Airfryer-Steak
Sobald die Steaks den gewünschten Gargrad erreicht haben, vorsichtig aus der Heißluftfritteuse nehmen und auf einen Teller oder ein Schneidebrett legen.
Direkt auf jedes noch heiße Steak eine großzügige Scheibe der vorbereiteten Kräuterbutter geben. Durch die Wärme beginnt die Butter langsam zu schmelzen und verteilt Knoblauch, Kräuter und Butteraroma auf der Oberfläche des Fleisches.
Nach Wunsch kann zusätzlich ein kleiner Zweig frischer Rosmarin oder Thymian auf das Steak gelegt werden.
Jetzt kommt ein Schritt, der häufig unterschätzt wird: Das Fleisch sollte vor dem Anschneiden ungefähr 5 Minuten ruhen.
Während dieser kurzen Ruhephase kann sich der Fleischsaft besser im Steak verteilen. Wird das Fleisch dagegen unmittelbar nach dem Garen angeschnitten, kann deutlich mehr Flüssigkeit austreten.
Nach der Ruhezeit können die Steaks im Ganzen serviert oder mit einem scharfen Messer quer zur Faser in Scheiben geschnitten werden.
Dazu passen besonders gut knusprige Kartoffelspalten aus der Heißluftfritteuse. Auch Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, ein frischer grüner Salat, Gurkensalat oder warmes Kräuterbaguette sind einfache Beilagen.
Praktischer Tipp für Kartoffelspalten:
Wer nur eine Heißluftfritteuse besitzt, bereitet zunächst die Kartoffeln vollständig zu. Anschließend können sie bei niedriger Temperatur kurz warm gehalten werden, während die Steaks im bereits vorgeheizten Airfryer garen.
So lassen sich Fleisch und Beilage ohne mehrere Pfannen gleichzeitig zuzubereiten.
Warum dickere Steaks besser geeignet sind
Für diese Methode sind Steaks mit ungefähr 2,5–3 cm Dicke besonders
praktisch. Bei sehr dünnen Stücken kann das Innere bereits weit gegart sein, bevor die Oberfläche ausreichend gebräunt ist.
Ribeye und Entrecôte eignen sich außerdem durch ihre natürliche Fettmarmorierung besonders gut. Während des Garens schmilzt ein Teil des Fettes und trägt zum typischen Geschmack des Fleisches bei.
Den Airfryer nicht überfüllen
Damit die Oberfläche möglichst gleichmäßig gegart wird, sollte zwischen den Steaks etwas Platz bleiben. Werden zu viele Fleischstücke gleichzeitig in einen kleinen Korb gelegt, kann die Luft schlechter zirkulieren.
Bei einem normalen Airfryer sind deshalb zwei mittelgroße Steaks gleichzeitig meist eine praktische Menge. Bei größeren Geräten hängt dies von der Größe des Korbes ab.
Garzeit lieber kontrollieren
Die angegebenen Minuten sollten immer als Orientierung betrachtet werden. Zwei äußerlich ähnliche Steaks können aufgrund ihrer tatsächlichen Dicke und Ausgangstemperatur unterschiedlich schnell garen.
Deshalb empfiehlt es sich, gegen Ende der vorgesehenen Garzeit regelmäßig zu kontrollieren. Mit einem Fleischthermometer lässt sich der gewünschte Gargrad besonders einfach überprüfen.
Ist das Steak noch nicht so weit wie gewünscht, kann es für ein oder zwei weitere Minuten zurück in die Heißluftfritteuse gegeben werden.
Kräuterbutter als einfaches Extra
Die selbst gemachte Kräuterbutter kann problemlos vorbereitet werden. Dafür 50 g weiche Butter mit einer fein gehackten Knoblauchzehe, Petersilie, Schnittlauch, Salz und Pfeffer vermengen.
Wer eine frischere Note bevorzugt, gibt noch einen kleinen Spritzer Zitronensaft hinzu.
Die Butter anschließend zu einer Rolle formen, kalt stellen und vor dem Servieren in dicke Scheiben schneiden.
Alternativ kann natürlich auch fertige Kräuterbutter verwendet werden.
So entsteht mit vergleichsweise wenig Aufwand ein aromatisches Steak aus der Heißluftfritteuse: außen schön gebräunt, innen je nach gewünschtem Gargrad saftig und zum Abschluss mit langsam schmelzender Kräuterbutter verfeinert.
Wer die Garzeit im Blick behält, den Korb nicht überfüllt und dem Fleisch nach dem Garen einige Minuten Ruhe gönnt, bekommt eine unkomplizierte Alternative zur klassischen Zubereitung in Pfanne oder auf dem Grill.
Guten Appetit!