So teuer musst du dieses Jahr für Spargel
Wenn in Deutschland die Tage länger werden, die Temperaturen langsam steigen und die ersten warmen Sonnenstrahlen den Boden erwärmen, beginnt für viele Genießer eine ganz besondere Zeit im Jahr: die Spargelsaison. Kaum ein anderes Gemüse wird hierzulande so sehnsüchtig erwartet wie der frische, heimische Spargel. Für viele Menschen ist er nicht nur ein saisonales Lebensmittel, sondern ein fester Bestandteil der Frühlingsküche und ein kulinarisches Highlight, das traditionell auf den Tisch kommt.
2.
So teuer musst du dieses Jahr für Spargel
Ein Hauch von Frühling liegt
in der Luft
Die Thermometer kletterten in Süddeutschland in den vergangenen Tagen bis an die 20-Grad-Marke. Die Böden erwärmen sich damit Wochen früher als üblich, sodass die Spargeldämme bereits jetzt Dampf ablassen.
Meteorologen sehen darin ein kleines Wetterwunder: Auf knackigen Frost folgte quasi über Nacht frühsommerliche Milde. Diese abrupte Wärme beschleunigt das Austreiben der Spargelpflanzen enorm.
Bleibt die Frage, wie die Anbauer auf den Temperatur-Turbo reagieren – gleich mehr dazu.
Spargelbauern stehen in den Startlöchern
Bruchsals Spargelbauern berichten von prall gefüllten Rhizomen, die während des kalten Winters besonders viel Energie speichern konnten. Sobald die Folientunnel jetzt geöffnet werden, schießen die weißen Köpfe förmlich empor.
Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer spricht deshalb von einem „Turbostart“: Schon Mitte März sollen die ersten bleichen Stangen gestochen werden können.
Und damit rückt ein Termin ins Visier, auf den viele Genießer schielen – mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Fans dürfen hoffen: Ernte schon vor Ostern
Sollten die milden Nächte anhalten, rechnen Experten ab dem 20. März mit nennenswerten Mengen. Zu Ostern könnte es dieses Jahr genügend heimischen Spargel für alle geben, statt teure Importware kaufen zu müssen.
Gleichzeitig versprechen die Fachberater eine besonders zarte Qualität: Die Pflanzen hatten Zeit, Kraft zu sa
Warum die Saison diesmal ganz anders aussehen könnte
Die Betriebe haben aus den harten Vorjahren gelernt: Automatische Folientunnel und smarte Bewässerung machen sie witterungsunabhängiger und flexibler. So lässt sich der Erntestart beinahe auf den Tag genau timen.
Hinzu kommt ein leicht entspannter Arbeitsmarkt; viele Erntehelfer sind bereits vor Ort, weil die Saison früher beginnt. Das verhindert Engpässe und senkt verdeckte Kosten.
Klingt nach Idealbedingungen – aber schlägt sich das auch im Ladenpreis nieder? Wir klären es gleich
Was bedeutet das für den Geldbeutel?
Verbandsvertreter beruhigen: „Horrorpreise“ seien nicht zu erwarten, denn das frühe, reichliche Angebot stabilisiere den Markt. Gleichzeitig wolle man das Edelgemüse nicht verramschen – schließlich stecke Handarbeit darin.
Direktvermarkter planen eine Preisspanne, die „für jeden Geldbeutel etwas bereithält“. Ti.p.pen Sie auf das F.oto, um das voll.ständige Rezept anz.uzei.gen