Pflaumen, ohne Wasser und Zucker konserviert: Sie schmecken auch im Winter wie frisch!

Pflaumen, ohne Wasser und Zucker konserviert: Sie schmecken auch im Winter wie frisch!

Pflaumen für den Winter haltbar machen, ganz ohne zusätzlichen Zucker und ohne Wasser – funktioniert das wirklich? Tatsächlich können gut gereifte Früchte beim Einkochen genügend eigenen Saft abgeben. Doch einfach Pflaumen ins Glas zu füllen und dieses zu verschließen, reicht für eine zuverlässige Vorratshaltung nicht aus. Entscheidend sind saubere Gläser, geeignete Früchte und vor allem die richtige Wärmebehandlung.

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Wenn im Sommer die Pflaumensaison beginnt, werden die Früchte häufig mit reichlich Zucker zu Marmelade, Kompott oder anderen Vorräten verarbeitet. Bei gut gereiften und von Natur aus süßen Pflaumen ist zusätzlicher Zucker jedoch nicht immer notwendig.
Auch ohne zugesetzten Zucker und ohne zusätzliches Wasser lassen sich Pflaumen einkochen. Während der Wärmebehandlung werden die Früchte weicher und geben einen Teil ihres eigenen Saftes ab. Dadurch entsteht im Glas eine intensiv fruchtige Mischung, die sich später vielseitig verwenden lässt.
Wichtig ist allerdings, zwischen einem einfachen Rezept und einer sicheren Einkochmethode zu unterscheiden. Wer die Gläser länger lagern möchte, sollte sich an eine geprüfte Einkochanleitung für die verwendete Obstsorte, Glasgröße und Einkochmethode halten.
Warum Pflaumen ohne zusätzlichen Zucker einkochen?
Zucker sorgt bei vielen traditionellen Rezepten vor allem für Süße und beeinflusst Geschmack und Konsistenz. Beim Einkochen von Obst kann jedoch auch ohne zusätzlichen Zucker gearbeitet werden, sofern eine dafür geeignete und geprüfte Methode verwendet wird.
Der Vorteil dieser Variante liegt vor allem im Geschmack: Die natürliche Süße der Pflaumen bleibt im Mittelpunkt und es wird kein zusätzlicher Zucker benötigt.
Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jede zuckerfreie Variante grundsätzlich „gesünder“ ist. Entscheidend ist vielmehr, dass man selbst bestimmen kann, welche Zutaten verwendet werden.
Welche Pflaumen eignen sich?
Am besten eignen sich reife, aromatische und noch ausreichend feste Pflaumen. Sie sollten süß schmecken, aber beim Schneiden ihre Form behalten.
Sehr unreife Früchte besitzen häufig weniger Aroma und natürliche Süße. Stark überreife Pflaumen können dagegen während der Verarbeitung sehr weich werden.
Beschädigte, verdorbene oder schimmelige Früchte sollten nicht verwendet werden. Kontrollieren Sie deshalb jede Pflaume sorgfältig, bevor sie ins Glas kommt.
Was wird benötigt?
Für die einfache Grundvariante benötigen Sie reife Pflaumen sowie saubere und geeignete Einmachgläser mit passenden, unbeschädigten Deckeln.
Die genaue Menge hängt von der Größe und Anzahl der Gläser ab. Planen Sie etwas mehr Obst ein, da sich das Volumen nach dem Entsteinen und während der Wärmebehandlung verändert.
Pflaumen vorbereiten
Waschen Sie die Pflaumen gründlich unter fließendem Wasser und lassen Sie sie anschließend abtropfen.
Halbieren Sie die Früchte und entfernen Sie die Kerne. Besonders große Pflaumen können nochmals geteilt werden, kleinere Exemplare können halbiert bleiben.
Füllen Sie die vorbereiteten Früchte anschließend dicht in die sauberen Gläser. Sie können die einzelnen Schichten vorsichtig anordnen, sollten die Pflaumen jedoch nicht stark zerdrücken.
Kein Wasser und keinen Zucker hinzufügen
Bei dieser Variante wird weder zusätzlicher Zucker noch Wasser benötigt. Während des Einkochens geben die Pflaumen selbst Flüssigkeit ab.
Wundern Sie sich deshalb nicht, wenn die Früchte nach der Verarbeitung weniger Platz im Glas einnehmen als zuvor. Durch die Wärme verändert sich ihre Struktur und natürlicher Fruchtsaft tritt aus.
Achten Sie beim Befüllen auf den für Ihre geprüfte Einkochmethode vorgesehenen Abstand zum Glasrand. Anschließend sollten die Glasränder sorgfältig gereinigt werden, damit Fruchtreste den Verschluss nicht beeinträchtigen.
Der wichtigste Schritt: richtig einkochen
Für eine längerfristige Lagerung sollte man sich nicht allein darauf verlassen, die Gläser kurz zu erhitzen und anschließend abkühlen zu lassen.
Die erforderliche Verarbeitung hängt unter anderem von der Obstsorte, der Vorbereitung, der Glasgröße, der verwendeten Einkochmethode und gegebenenfalls der Höhenlage ab.
Verwenden Sie deshalb für die konkrete Temperatur beziehungsweise Verarbeitungsdauer eine aktuelle, geprüfte Einkochanleitung einer verlässlichen Fachstelle und halten Sie deren Angaben genau ein.
Beim Einkochen von geeigneten Früchten kommt häufig ein kochendes Wasserbad zum Einsatz. Die genaue Vorgehensweise sollte jedoch nicht geschätzt oder nach Gefühl verkürzt werden.
Warum werden die Pflaumen im Glas kleiner?
Frische Pflaumen enthalten von Natur aus viel Flüssigkeit. Beim Erhitzen wird das Fruchtfleisch weicher, verliert Volumen und gibt Saft ab.
Deshalb kann ein Glas, das vor dem Einkochen sehr voll aussah, nach der Verarbeitung deutlich weniger gefüllt erscheinen. Das ist zunächst eine normale Folge der Verarbeitung.
Die Früchte dürfen daher relativ dicht angeordnet werden, allerdings immer unter Beachtung des vorgeschriebenen Freiraums der verwendeten Einkochanleitung.
Gläser richtig lagern
Lassen Sie die Gläser entsprechend der verwendeten Einkochmethode abkühlen und überprüfen Sie anschließend den Verschluss.
Beschriften Sie die Gläser am besten mit Inhalt und Herstellungsdatum. So behalten Sie auch bei größeren Vorräten den Überblick.
Lagern Sie korrekt verarbeitete und einwandfrei verschlossene Gläser entsprechend den Empfehlungen der verwendeten Einkochanleitung, üblicherweise an einem sauberen, trockenen, kühlen und dunklen Ort.
Kontrollieren Sie die Gläser vor dem Öffnen. Wenn der Verschluss auffällig ist, Flüssigkeit austritt, Schimmel sichtbar wird oder Inhalt beziehungsweise Geruch ungewöhnlich erscheinen, sollte das Lebensmittel vorsichtshalber nicht probiert oder verwendet werden.
Wie lassen sich die Pflaumen verwenden?
Die eingekochten Früchte eignen sich nicht nur als klassisches Kompott. Sie können beispielsweise für Pflaumenkuchen, Muffins, Hefekuchen oder andere Desserts verwendet werden.
Auch zu Haferflocken, Pfannkuchen, Crêpes oder Quarkspeisen passen sie gut. Wer möchte, kann die Früchte nach dem Öffnen pürieren und als fruchtige Grundlage für verschiedene Desserts verwenden.
Da kein süßer Sirup zugesetzt wird, bleibt der natürliche Geschmack der verwendeten Pflaumen besonders präsent.
Kann man Gewürze hinzufügen?
Pflaumen harmonieren geschmacklich beispielsweise mit Zimt, Vanille oder Sternanis. Bei Lebensmitteln, die für eine längere Lagerung eingekocht werden, sollten Rezeptänderungen jedoch nicht beliebig vorgenommen werden.
Wer Gewürze oder weitere Zutaten verwenden möchte, sollte eine dafür geprüfte Einkochrezeptur wählen und deren Mengen und Verarbeitungshinweise beachten.
Für den ersten Versuch bietet sich deshalb die einfache Variante mit Pflaumen ohne zusätzliche Zutaten an.
Vier praktische Tipps

1. Reife und aromatische Früchte auswählen: Da kein Zucker hinzugefügt wird, bestimmt die natürliche Süße der Pflaumen maßgeblich den Geschmack.
2. Jede Frucht kontrollieren: Verwenden Sie nur einwandfreie Pflaumen ohne Schimmel oder verdorbene Stellen.
3. Gläser korrekt befüllen: Ordnen Sie die Früchte dicht an, halten Sie jedoch den vorgeschriebenen Abstand zum Glasrand ein und zerdrücken Sie sie nicht unnötig.
4. Gläser beschriften: Notieren Sie Inhalt und Herstellungsdatum. Bei verschiedenen Pflaumensorten kann zusätzlich die Sorte vermerkt werden.
   Fazit
   Pflaumen benötigen nicht zwangsläufig zusätzlichen Zucker oder Wasser, um für eine geeignete Einkochmethode vorbereitet zu werden. Reife Früchte bringen bereits natürliche Süße und reichlich eigenen Saft mit.
   Entscheidend für die Vorratshaltung ist jedoch nicht nur das Verschließen des Glases, sondern die korrekte Verarbeitung nach einer geprüften Einkochanleitung.
   So steht nicht ein übertriebenes Versprechen im Mittelpunkt, sondern das, was diese Methode besonders interessant macht: möglichst wenige Zutaten und der natürliche Geschmack reifer Pflaumen.Ti.p.pen Sie auf das F.oto, um den voll.ständigen Artikel anz.uzei.gen