LPG Kuchen aus DDR

Dieser einfache LPG Kuchen aus der DDR ist ein echtes Stück Nostalgie. In vielen Haushalten der ehemaligen DDR war er ein beliebter Kuchen für Geburtstage, Familienbesuche oder einfach für den Sonntagnachmittag. Der große Vorteil dieses Rezepts liegt in seiner Einfachheit: Es braucht keinen Backofen, keine komplizierten Techniken und nur wenige, gut erhältliche Zutaten. Trotzdem entsteht ein herrlich cremiger, fruchtiger Kuchen mit zarten Keksschichten, der nach dem Durchziehen wunderbar schnittfest und aromatisch wird.

Şub 23, 2026 - 00:44
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Typisch für diesen Kuchen ist der Aufbau in Schichten. Knusprige Butterkekse wechseln sich mit einer cremigen Vanillepuddingschicht ab, und oben sorgt eine fruchtige Johannisbeermarmelade für eine angenehme Säure, die perfekt mit der süßen Creme harmoniert. Nach einigen Stunden im Kühlschrank verbinden sich die Schichten zu einem weichen, fast kuchenartigen Dessert, das sich leicht schneiden und schön servieren lässt.
Dieser Kuchen ist ideal, wenn Gäste kommen, wenn man wenig Zeit hat oder wenn man einfach Lust auf ein unkompliziertes, aber bewährtes Rezept hat. Außerdem lässt er sich sehr gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Kekse dann perfekt durchgezogen sind.
Zutaten
Für eine eckige Form (ca. 20 x 20 cm oder ähnlich):
220 g Butterkekse
300 g Vanillepudding (als Pulver, zum Kochen, nach Packungsangabe zubereitet)
300 g Johannisbeermarmelade
Zusätzlich für den Pudding (je nach Packung):
Milch und Zucker nach Herstellerangabe
Zubereitung
Zuerst den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten. Dafür das Puddingpulver mit etwas kalter Milch und Zucker glatt rühren. Die restliche Milch aufkochen, die angerührte Mischung einrühren und unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen, bis der Pudding deutlich eindickt. Den fertigen Pudding vom Herd nehmen und ein paar Minuten abkühlen lassen. Er sollte noch warm und streichfähig sein, aber nicht mehr kochend heiß.
Eine eckige Form oder Auflaufform vorbereiten. Der Boden kann optional mit Backpapier ausgelegt werden, damit sich der Kuchen später leichter herausnehmen lässt.
Eine erste Schicht Butterkekse dicht nebeneinander auf den Boden der Form legen. Die Kekse sollten den Boden möglichst vollständig bedecken. Falls nötig, können einzelne Kekse vorsichtig gebrochen werden, um Lücken zu schließen.
Nun eine Schicht des noch warmen Vanillepuddings gleichmäßig auf den Keksen verteilen. Den Pudding vorsichtig mit einem Löffel oder einer Palette glatt streichen, damit überall eine gleichmäßige Schicht entsteht.
Darauf folgt wieder eine Schicht Butterkekse. Die Kekse vorsichtig auf den Pudding legen und leicht andrücken, damit sie gut anliegen, aber die Puddingschicht nicht zu sehr verdrängt wird.
Diesen Vorgang wiederholen: abwechselnd Kekse und Pudding schichten, bis der Pudding aufgebraucht ist. In der Regel entstehen zwei bis drei Keksschichten und zwei Schichten Pudding, je nach Höhe der Form.
Als letzte Schicht die Johannisbeermarmelade gleichmäßig auf der obersten Keksschicht verteilen. Die Marmelade kann vorher kurz glatt gerührt werden, damit sie sich leichter streichen lässt. Sie bildet den fruchtigen Abschluss des Kuchens.
Die Form nun abdecken und den Kuchen mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen. In dieser Zeit ziehen die Kekse durch, werden weich und verbinden sich mit dem Pudding zu einer festen, gut schneidbaren Konsistenz.
Vor dem Servieren den Kuchen in gleichmäßige Stücke schneiden. Am besten gelingt das mit einem scharfen Messer, das zwischendurch kurz in heißes Wasser getaucht und abgewischt wird.
Tipps und Varianten
Statt Johannisbeermarmelade kann auch Himbeer-, Kirsch- oder Erdbeermarmelade verwendet werden. Die leicht säuerlichen Sorten passen besonders gut zur süßen Vanillecreme.
Wer es etwas cremiger mag, kann unter den fertigen Pudding noch einen kleinen Becher Schlagsahne heben, nachdem der Pudding leicht abgekühlt ist.
Der Kuchen lässt sich sehr gut einen Tag im Voraus vorbereiten und schmeckt gut durchgezogen sogar noch besser.

Im Kühlschrank hält er sich gut abgedeckt etwa zwei bis drei Tage.