Erst eisige Temperaturen, dann der abrupte Umschwung –ll

Ein markanter Wetterwechsel steht bevor, der viele Menschen überrascht und zugleich vor neue Herausforderungen stellt. Was zunächst mit klirrender Kälte und tiefen Minusgraden beginnt, entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zu einem abrupten Umschwung, der typisch für instabile Winterlagen ist. Meteorologen sprechen von einer klassischen Temperaturfalle: Erst greift arktische Luft mit voller Wucht an, dann drängt milde Atlantikluft nach – ein Szenario, das nicht nur außergewöhnlich, sondern auch potenziell gefährlich ist.

Şub 1, 2026 - 16:47
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Erst eisige Temperaturen, dann der abrupte Umschwung –ll
Bitterkalter Auftakt: Minusgrade ziehen heran
Ganz Deutschland blickt dem kommenden Wochenende mit gemischten Gefühlen entgegen. Eine scharfe Kaltfront schiebt sich von Skandinavien heran und taucht bereits in der Nacht zum Samstag große Landesteile in klirrende Temperaturen.
Frühe Prognosen des Deutschen Wetterdienstes signalisieren Tiefstwerte zwischen –8 °C im Westen und bis zu –15 °C in den östlichen Tieflagen – perfekte Bedingungen für Raureif und spiegelglatte Straßen.
Weiter geht’s mit dem Temperatur-Schock speziell für Nord- und Ostdeutschland
Erst eisige Temperaturen, dann der abrupte Umschwung –ll
Eisgriff im Norden und Osten
Am strengsten erwischt es Vorpommern, die Uckermark und das Vogtland: Hier bleibt das Thermometer am Samstag ganztägig im Dauerfrost. Küstenwinde schrauben das gefühlte Kälteempfinden noch weiter herunter, so dass es in Böen Richtung –20 °C gehen kann.
Selbst tagsüber hebt sich das Quecksilber kaum über –7 °C, während Nebelfelder die Sicht einschränken und sich Rauheis an Oberleitungen anlagert.
Wer glaubt, dass damit das Schlimmste gesagt ist, erlebt im nächsten Abschnitt, wie gefährlich die Reisebedingungen wirklich werden …
Gefahrenzone Straße & Schiene
Mit der arktischen Luft marschieren Schneeschauer von der Nordsee her ins Landesinnere. Meteorologen warnen vor einem Mix aus Schnee, Graupel und kurzzeitigem Blitzeis, sobald wärmere Schichten auf kalte Böden treffen.
Autofahrer müssen am Sonntagmorgen vielerorts mit überfrierender Nässe rechnen, während auf stark befahrenen Bahnstrecken Signalstörungen durch Eisablagerungen drohen – Verspätungen inklusive.
Doch wie kann sich die Lage derart zuspitzen? Die Antwort liefert ein Blick auf die Großwetterlage …
Warum es jetzt so kalt wird
Ein blockierendes Hoch über dem Atlantik lenkt Höhenwinde so, dass arktische Kaltluft wie ein Stromstoß nach Mitteleuropa gezogen wird. Zugleich fehlt ein markantes Tief, das die Kälte rasch vertreiben könnte – der Winter nutzt diese Lücke gnadenlos aus.
Unterstützt wird das Szenario durch eine inverse Druckverteilung über Skandinavien, die kalte Luftmassen kanalisiert und direkt über die Ostsee nach Deutschland drückt.
Im nächsten Slide wartet eine noch spektakulärere Erklärung – der Schlüsselbegriff heißt „Polarwirbel-Split“ …
Der Polarwirbel sorgt für Nervenkitzel
Meteorologen beobachten derzeit eine brüchige Struktur des stratosphärischen Polarwirbels. Sein Auseinanderdriften öffnet quasi ein Schleusentor; kalte Luftsäulen sinken ab und verwirbeln die Troposphäre.
Solche Splits können binnen Tagen für extreme Temperaturkontraste sorgen – vom Eistag bis zum Frühlingserlebnis. Dieses Mal deutet alles darauf hin, dass der „Spring-Back-Effekt“ besonders heftig ausfällt.
Und genau hier wartet die größte Überraschung: Nach Frostpeitsche folgt Warmluft – mehr dazu sofort …
Wetterwende kündigt sich an
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