kiesgrubenkuchen der einfach immer schmeckt 2 dosen mandarinen
Manche Kuchen sind nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein echter Blickfang. Der sogenannte Kiesgrubenkuchen gehört genau in diese Kategorie. Seinen Namen verdankt er seiner besonderen Struktur: saftig, leicht körnig durch die gemahlenen Mandeln, dazwischen fruchtige Mandarinenstücke und oben eine glatte, glänzende Schokoladenschicht, die an frisch gegossenen Asphalt erinnert. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber außergewöhnlich gut.
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Dieser Kuchen ist ideal, wenn man etwas Abwechslung auf den Kaffeetisch bringen möchte. Er kommt
ganz ohne klassischen Boden aus, ist schnell vorbereitet und muss nicht einmal gebacken werden. Dadurch eignet er sich perfekt für warme Tage, spontane Gäste oder wenn man einfach keine Lust hat, den Backofen anzuschalten. Die Kombination aus Schokolade, Sahne, Mandeln und Mandarinen sorgt für ein ausgewogenes Spiel aus Süße, Frische und Cremigkeit.
Zutaten
200 g gemahlene Mandeln
300 g Zartbitterkuvertüre
250 ml Sahne
2 Dosen Mandarinen (Abtropfgewicht je ca. 175 g)
Optional:
Etwas Butter oder Backpapier für die Form
Zubereitung
1. Vorbereitung der Mandarinen
Die Mandarinen in ein Sieb geben und sehr gut abtropfen lassen. Überschüssige Flüssigkeit würde die Masse zu weich machen. Die Mandarinen anschließend vorsichtig beiseitestellen.
2. Kuvertüre schmelzen
Die Zartbitterkuvertüre grob hacken und über einem Wasserbad langsam schmelzen. Dabei regelmäßig umrühren, bis eine glatte, glänzende Masse entsteht. Darauf achten, dass kein Wasser in die Schokolade gelangt.
3. Sahne einarbeiten
Die Sahne langsam zur geschmolzenen Kuvertüre geben und gründlich unterrühren, bis eine homogene Schokoladencreme entsteht. Die Masse darf nun leicht abkühlen, sollte aber noch gut fließfähig sein.
4. Mandeln unterheben
Die gemahlenen Mandeln portionsweise in die Schokoladen-Sahne-Mischung einrühren. Es entsteht eine dicke, cremige Masse mit leicht körniger Struktur.
5. Mandarinen einarbeiten
Die abgetropften Mandarinen vorsichtig unterheben, sodass sie möglichst ganz bleiben und sich gleichmäßig verteilen.
6. Kuchen formen
Eine Springform (ca. 20–22 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen oder leicht einfetten. Die Masse in die Form füllen und glatt streichen. Die Oberfläche darf ruhig rustikal aussehen – das gehört zum Charakter des Kuchens.
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