Dieser versteckte Anschluss an Ihrem Router kann Ihnen Hunderte von Euro sparen.
In den meisten Haushalten steht ein Gerät, das täglich genutzt wird, ohne dass man ihm große Aufmerksamkeit schenkt, solange alles reibungslos funktioniert. Doch was wäre, wenn genau dieses unscheinbare Gerät eine versteckte Funktion hätte, die den Alltag deutlich erleichtern könnte? Viele Menschen übersehen kleine Details, die in Wirklichkeit großes Potenzial bieten. Manchmal genügt ein kurzer Blick auf bekannte Geräte, um neue Möglichkeiten zu entdecken. Und genau hier beginnt eine überraschende Geschichte über eine Funktion, die fast jeder hat, aber kaum jemand nutzt.
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In vielen niederländischen Haushalten ist ein Modem oder Router irgendwo versteckt. Oft befindet sich das Gerät im Zählerschrank oder hinter dem Fernseher. Solange das WLAN funktioniert, schenkt ihm kaum jemand Beachtung. Erst bei einer Störung rückt das Gerät plötzlich in den Fokus. Dabei verfügt es häufig über einen praktischen Anschluss, den fast niemand nutzt.
schwarzes kabelgebundenes elektronisches Gerät
Auf der Rückseite vieler Router befindet sich ein USB-Anschluss. Auf den ersten Blick mag dieser Anschluss nutzlos erscheinen. Manche denken, er sei nur für Wartungsarbeiten oder Updates gedacht. Tatsächlich lässt sich damit aber überraschend viel anstellen. So wird Ihr Router zu weit mehr als nur einem Gerät für den Internetzugang.
Der USB-Anschluss wird oft vergessen.
Der USB-Anschluss eines Routers ist meist kaum sichtbar. Er befindet sich oft zwischen den Netzwerkanschlüssen und dem Stromkabel. Daher wissen viele Nutzer gar nicht, dass er existiert. Andere sehen ihn zwar, nutzen ihn aber nie.
Viele glauben, nur Mechaniker oder Techniker bräuchten diesen Anschluss. Das stimmt nicht immer. Bei vielen Modellen bietet der USB-Anschluss zusätzliche Funktionen. Man kann ihn beispielsweise zum Anschluss eines Speichermediums, eines Druckers oder sogar für mobiles Internet nutzen.
Nicht jeder Router unterstützt dieselben Funktionen. Dies hängt von Marke, Modell und Software ab. Daher empfiehlt es sich, zunächst das Handbuch zu konsultieren. Die Router-Einstellungen geben oft auch Aufschluss darüber, welche Funktionen verfügbar sind.
Diese Einstellungen greifen Sie üblicherweise über einen Internetbrowser zu. Dazu verwenden Sie eine lokale Adresse, die mit dem Router verknüpft ist. Diese Adresse befindet sich manchmal auf einem Aufkleber an der Unterseite des Geräts. Benutzername und Passwort sind dort möglicherweise ebenfalls angegeben.
Seien Sie vorsichtig mit Einstellungen, die Ihnen unbekannt sind. Ändern Sie nicht einfach Sicherheitsoptionen oder Verbindungsdetails. USB-Funktionen befinden sich oft in einem separaten Bereich. Suchen Sie beispielsweise nach Begriffen wie USB-Speicher, Dateifreigabe, Medienserver oder Druckerserver.
Schaffen Sie sich Ihren eigenen Stauraum zu Hause
Eine der praktischsten Möglichkeiten ist der Anschluss eines USB-Sticks. Manchmal kann auch eine externe Festplatte verwendet werden. Der Router stellt diesen Speicher dann anderen Geräten zur Verfügung. Dadurch entsteht ein einfacher Speicherort innerhalb Ihres Netzwerks.
Ein solches System ähnelt einem kleinen NAS. NAS steht für Network Attached Storage (Netzwerkspeicher). Dabei handelt es sich um ein Speichermedium, das über das Netzwerk zugänglich ist. Ein echtes NAS bietet oft mehr Funktionen und Leistung. Für einfache Anwendungen reicht jedoch ein Router aus.
Sie können beispielsweise Dokumente, Fotos und Videos auf der Festplatte speichern. Anschließend können Sie diese Dateien von verschiedenen Geräten aus öffnen. Ein Laptop, Tablet oder Smartphone kann darauf zugreifen. Manchmal funktioniert dies auch mit einem Smart-TV.
ein paar Router stehen auf einem Tisch
Dies ist besonders praktisch, wenn mehrere Personen dieselben Dateien nutzen. Familienfotos müssen nicht auf jedem Computer separat gespeichert werden. Auch wichtige Dokumente können zentral abgelegt werden. Jeder Berechtigte kann über das Heimnetzwerk darauf zugreifen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass kein Computer eingeschaltet bleiben muss. Der Router ist ohnehin meist immer an. Dadurch bleibt der angeschlossene Speicher jederzeit erreichbar. Sie müssen also nicht erst einen Laptop hochfahren, um Dateien freizugeben.
Es gibt jedoch auch Einschränkungen. Die Geschwindigkeit kann geringer sein als bei einem echten NAS. Dies liegt an der Hardware des Routers. Daher kann das Kopieren großer Dateien länger dauern. Auch mehrere gleichzeitige Nutzer können die Verbindung verlangsamen.
Nutzen Sie diese Funktion daher primär für den normalen Heimgebrauch. Denken Sie an Fotos, Dokumente und einige wenige Videos. Für den professionellen Einsatz ist eine separate Speicherlösung oft besser geeignet. Sie bietet in der Regel höhere Geschwindigkeit, mehr Sicherheit und einen größeren Funktionsumfang.
Filme und Musik mit Ihrem Fernseher teilen
Manche Router unterstützen auch DLNA. Dieses System ermöglicht es Geräten, Mediendateien innerhalb desselben Netzwerks zu finden. Ein Smart-TV kann beispielsweise Filme von der angeschlossenen Festplatte abspielen. Sie müssen die Dateien nicht erst auf den Fernseher kopieren.
Auch Musik und Fotos lassen sich so teilen. Der Fernseher zeigt dann den Router als Medienserver an. Anschließend wählen Sie die gewünschte Datei über das Menü aus. Das ist besonders praktisch, wenn Sie viele eigene Videos oder Urlaubsfotos speichern.
Nicht alle Dateitypen werden automatisch unterstützt. Manche Fernseher können bestimmte Videoformate nicht öffnen. Auch Untertitel funktionieren nicht immer einwandfrei. Das hängt vom Fernseher und vom Router ab.
Prüfen Sie daher zunächst, welche Formate kompatibel sind. Die Bedienungsanleitung Ihres Fernsehers enthält oft Informationen dazu. Testen Sie die Funktion anschließend mit einer kleinen Datei. So finden Sie schnell heraus, ob alles einwandfrei funktioniert.
Bei manchen Routern kann der USB-Anschluss auch einen älteren Drucker mitbenutzen. Das ist besonders praktisch, wenn der Drucker selbst kein WLAN hat. Sie verbinden den Drucker mit einem USB-Kabel mit dem Router. Anschließend können mehrere Computer dasselbe Gerät nutzen.
Für diese Funktion kann zusätzliche Software erforderlich sein. Manchmal stellt der Hersteller ein entsprechendes Programm bereit. Die Installation kann je nach Computer variieren. Bei modernen Druckern ist die direkte Verbindung über WLAN in der Regel einfacher.
Ein Druckerserver kann einem alten Drucker jedoch zu neuem Leben verhelfen. So müssen Sie keinen neuen Drucker kaufen. Das Gerät muss auch nicht neben einem einzelnen Desktop-Computer stehen. Alle Haushaltsmitglieder können Dokumente drucken.
grünes und schwarzes digitales Gerät
Mobiles Internet als Notlösung
Bei einigen fortschrittlicheren Routern hat der USB-Anschluss eine weitere Funktion. Man kann ihn mit einem mobilen Internet-Dongle verbinden. Ein solcher Dongle stellt eine Verbindung zu einem
4G- oder 5G-Netz her. Der Router nutzt dieses Mobilfunknetz als Backup-Verbindung.
Dies ist hilfreich, wenn die Festnetz-Internetverbindung ausfällt. Bei kompatiblen Modellen schaltet der Router automatisch um. Dadurch bleiben die angeschlossenen Geräte online. Dies kann viele Probleme für Remote-Mitarbeiter verhindern.
Ein Ausfall ist immer ärgerlich. Videogespräche können abbrechen und der Dateiversand unterbrochen werden. Auch Smartphones und Tablets können vorübergehend nicht mehr funktionieren. Mit einer mobilen Backup-Verbindung bleibt ein Teil des Netzwerks aktiv.
Diese Option funktioniert nur mit bestimmten Routern und Dongles. Die Geräte müssen kompatibel sein. Sie benötigen außerdem eine passende SIM-Karte und einen Datentarif. Ohne Tarif können die Kosten schnell steigen.
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