Cremiger Maniokkuchen
Der cremige Maniokkuchen ist ein traditionelles Dessert aus Südamerika, das besonders in Brasilien sehr beliebt ist. Er wird mit frischem Maniok (auch Kassava, Yuca oder auf Portugiesisch aipim genannt) zubereitet und überzeugt durch seine zarte Konsistenz, die auf der Zunge zergeht. Mit seiner cremigen Struktur und dem feinen Geschmack ist dieser Kuchen eine wunderbare Alternative zu klassischen Mehlspeisen – perfekt zum Kaffee am Nachmittag oder als Dessert nach dem Essen.
3.
Zutaten
1 kg geschälter und geriebener Maniok
4 Eier
2 Tassen Zucker
1 Tasse Milch
100 g geschmolzene Butter
1 Esslöffel Backpulver
1 Prise Salz
Zubereitung
Backofen vorheizen: Den Backofen auf 180 °C vorheizen und eine rechteckige Form (30 × 20 cm) einfetten.
Teig anrühren: In einer Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, bis eine helle und luftige Masse entsteht.
Weitere Zutaten hinzufügen: Milch, Butter, Backpulver und Salz dazugeben und alles gut verrühren.
Maniok untermischen: Den geriebenen Maniok vorsichtig mit einem Löffel unterheben, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Backen: Den Teig in die Form geben, die Oberfläche glattstreichen und den Kuchen ca. 50 Minuten backen, bis er goldbraun und fest ist.
Abkühlen lassen: Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann in Quadrate schneiden und nach Belieben servieren.
Häufige Fragen zum cremigen Maniokkuchen
Was ist Maniok?
Maniok ist eine stärkehaltige Wurzelknolle aus Südamerika und gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse. Sie hat eine braune Schale und weißes Fruchtfleisch, das gekocht, frittiert, gebacken oder für verschiedene Rezepte verwendet werden kann. Je nach Region wird sie auch Mandioca, Macaxeira, Cassava oder Yuca genannt.
Wie schält und reibt man Maniok?
Die Enden des Manioks abschneiden und mit einem scharfen Messer längs in die Schale einschneiden. Anschließend die Schale mit den Händen abziehen, bis die braune Schicht vollständig entfernt ist. Danach den Maniok gründlich waschen, in
kleinere Stücke schneiden und mit einer feinen Reibe oder einer Küchenmaschine längs raspeln. Zum Schluss den überschüssigen Saft gut ausdrücken.
Wie wird der Maniokkuchen besonders cremig?
Das Geheimnis liegt darin, den Maniok nicht vorher zu kochen, sondern roh zu raspeln und mit Milch und Butter zu verarbeiten. Außerdem kann man Kondensmilch, Sahne oder Kokosraspeln hinzufügen, um den Kuchen noch saftiger und aromatischer zu machen.
Wie kann man den cremigen Maniokkuchen variieren?
Mit kandierten Früchten, Rosinen oder gehackten Nüssen verfeinern.
Mit einer Glasur aus Zucker, Kokosmilch, Zimt und Nelken überziehen, um eine aromatische Kruste zu erhalten.
Mit Goiabada (Guavenpaste), Käse, Dulce de Leche oder Schokoladencreme füllen und in Schichten servieren.
Einen Teil des Zuckers durch Honig, Rohrzucker oder Vollrohrzucker ersetzen, um einen intensiveren Geschmack zu bekommen.
Weitere Rezepte mit Maniok
Maniokpudding:
500 g gekochten und gehackten Maniok, 1 Dose Kondensmilch, 4 Eier, 2 Tassen Milch und 1 Esslöffel Butter im Mixer pürieren. In eine mit Karamell ausgegossene Puddingform geben und im Wasserbad ca. 1 Stunde backen, bis die Masse fest ist. Abkühlen lassen, mindestens 4 Stunden kaltstellen, stürzen und gekühlt servieren.
Escondidinho de Aipim (Überbackenes Maniokpüree):500 g gesalzene und zerpflückte Trockenfleischfasern mit Öl, Zwiebel, Knoblauch, Salz und Pfeffer anbraten. Separat 1 kg geschälten Maniok in Wasser kochen, bis er weich ist, dann pürieren. Mit 1 Tasse Milch, 2 Esslöffeln Butter, Salz und Muskat zu einem cremigen Püree verrühren. In eine Auflaufform die Hälfte des Pürees geben, das Fleisch darauf verteilen und mit dem restlichen Püree bedecken. Mit 200 g geriebenem Mozzarella bestreuen und im Ofen bei 200 °C ca. 20 Minuten goldbraun überbacken.