Cremiger Maniokkuchen
Der cremige Maniokkuchen ist ein traditionelles Dessert aus Südamerika, das besonders in Brasilien sehr beliebt ist. Er wird mit frischem Maniok (auch Kassava, Yuca oder auf Portugiesisch aipim genannt) zubereitet und überzeugt durch seine zarte Konsistenz, die auf der Zunge zergeht. Mit seiner cremigen Struktur und dem feinen Geschmack ist dieser Kuchen eine wunderbare Alternative zu klassischen Mehlspeisen – perfekt zum Kaffee am Nachmittag oder als Dessert nach dem Essen.
1.
Zutaten
1 kg geschälter und geriebener Maniok
4 Eier
2 Tassen Zucker
1 Tasse Milch
100 g geschmolzene Butter
1 Esslöffel Backpulver
1 Prise Salz
Zubereitung
Backofen vorheizen: Den Backofen auf 180 °C vorheizen und eine rechteckige Form (30 × 20 cm) einfetten.
Teig anrühren: In einer Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, bis eine helle
und luftige Masse entsteht.
Weitere Zutaten hinzufügen: Milch, Butter, Backpulver und Salz dazugeben und alles gut verrühren.
Maniok untermischen: Den geriebenen Maniok vorsichtig mit einem Löffel unterheben, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Backen: Den Teig in die Form geben, die Oberfläche glattstreichen und den Kuchen ca. 50 Minuten backen, bis er goldbraun und fest ist.
Abkühlen lassen: Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann in Quadrate schneiden und nach Belieben servieren.
Häufige Fragen zum cremigen Maniokkuchen
Was ist Maniok?
Maniok ist eine stärkehaltige Wurzelknolle aus Südamerika und gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse. Sie hat eine braune Schale und weißes Fruchtfleisch, das gekocht, frittiert, gebacken oder für verschiedene Rezepte verwendet werden kann. Je nach Region wird sie auch Mandioca, Macaxeira, Cassava oder Yuca genannt.
Wie schält und reibt man Maniok?
Die Enden des Manioks abschneiden und mit einem scharfen Messer längs in die Schale einschneiden. Anschließend die Schale mit den Händen abziehen, bis die braune Schicht vollständig entfernt ist. Danach den Maniok gründlich waschen, in kleinere Stücke schneiden und mit einer feinen Reibe oder einer Küchenmaschine längs raspeln. Zum Schluss den überschüssigen Saft gut ausdrücken.
Wie wird der Maniokkuchen besonders cremig?
Das Geheimnis liegt darin, den Maniok nicht vorher zu kochen, sondern roh zu raspeln und mit Milch und Butter zu verarbeiten. Außerdem kann man Kondensmilch, Sahne oder Um den Re-st zu se.hen, tippe-n Sie auf das F.ot.o