Behörden schlagen Alarm
Ein außergewöhnlich gefährliches Winterwetter steht vor der Tür und bringt ganz Deutschland in eine akute Alarmbereitschaft. Was zunächst wie ein klassischer Kälteeinbruch wirkt, entwickelt sich innerhalb weniger Stunden zu einer hochriskanten Wetterlage mit mehreren gleichzeitigen Extremfaktoren. Meteorologen und Behörden warnen übereinstimmend: Diese Kombination aus arktischer Kälte, plötzlich einsetzendem Regen, Orkanböen und massiven Schneefällen zählt zu den tückischsten Szenarien des Winters.
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Der Auftakt ist eisig, doch das eigentliche Risiko entsteht durch den rasanten Wetterumschwung. Während gefrorene Böden noch unter Minusgraden liegen, drängt von Westen bereits deutlich mildere Luft nach. Genau dieser Kontrast verwandelt Straßen in gefährliche Eisflächen, lässt selbst geräumte Verkehrswege zur Falle werden und erschwert jede Form von Mobilität. Parallel dazu baut sich über dem Norden und der Mitte des Landes ein Sturm auf, der in seiner Intensität Erinnerungen an schwere Winterstürme vergangener Jahrzehnte weckt.
Diese Wetterlage ist kein lokales Ereignis, sondern ein flächendeckendes Unwetter mit sehr unterschiedlichen, aber gleichermaßen bedrohlichen Auswirkungen. Blitzeis, Orkan, Schneeverwehungen und mögliche Stromausfälle treffen zeitgleich aufeinander. Wer die kommenden Stunden unterschätzt, riskiert mehr als nur Verspätungen. Ein genauer Blick auf die einzelnen Phasen zeigt, warum Experten diese Situation als eine der gefährlichsten Temperaturfallen des Winters bezeichnen.
Behörden schlagen Alarm,
Eisiger Auftakt: Tief Constanze rollt an
Arktische Luft liegt seit der Nacht über weiten Teilen Deutschlands. Mit Sonnenaufgang meldeten die ersten Stationen in NRW und Rheinland-Pfalz Neuschnee, im Bergland türmten sich binnen Stunden zehn Zentimeter. Straßen glänzen spiegelglatt, Räumdienste kämpfen bereits am frühen Morgen gegen die weiße Schicht.
Wer meint, das Schlimmste sei damit getan, irrt – denn noch heute Nachmittag trifft wärmere Atlantikluft ein und hat einen tückischen Begleiter im Gepäck. Lassen wir uns ansehen, wie daraus die gefährlichste Temperaturfalle des Winters wird.
Temperaturfalle: Blitzeis auf Knopfdruck
Wenn mildes Regenband auf gefrorenen Boden prallt, erstarrt die Nässe in Sekunden. Genau diese Mischung erwartet man ab den Abendstunden im Westen vom Saarland bis nach Hessen. Meteorologen
nennen das „eiskalte Warmfront“: Oberflächen bleiben bei –2 °C, während in 500 Metern Höhe schon +4 °C herrschen – perfekte Bedingungen für Blitzeis. Rettungsdienste warnen vor „Null Bremsweg“ selbst auf geräumten Autobahnen.
Doch Regen ist nur das Vorspiel: Auf seiner Rückseite zündet die Front eine Sturmmaschine, die ganz Deutschland in den
Sturmvorwarnung: Elli nimmt Kurs aufs Festland
Ab Donnerstagabend greift Orkantief „Elli“ von der Nordsee auf die Mitte Deutschlands über. Erste Messbojen melden Böen um 110 km/h, im Ärmelkanal werden 120 km/h erwartet. Elli trägt zwei Gesichter: südlich der Linie Ruhrgebiet–Erzgebirge bringt sie Regen und noch mehr Glatteis, nördlich davon fällt der Niederschlag als Schnee. Der Wind peitscht die Flocken horizontal, Sichtweiten schrumpfen auf wenige Meter.
Den Höhepunkt erreicht der Sturm jedoch nicht in der Nacht, sondern am Folgetag. Dort entscheidet sich, ob das Wort „Jahrhundertwinter“ 2026 schon im Januar Realität wird.
Freitag der 9.: Wenn Wind zum Orkan wird
Der Freitag beginnt mit orkanartigen Böen bis 140 km/h auf den Mittelgebirgskämmen, an Nord- und Ostseeküste sind Sturmfluten möglich. Stromleitungen vereisen, Bäume brechen unter der doppelten Last von Wind und Eis. Die Bahn rechnet mit flächendeckenden Ausfällen, Flughäfen stellen Enteisungsgeräte im Dauereinsatz bereit.
ährend der Süden für Stunden im Regen versinkt, verfestigt sich über dem Nordosten ein Schneeschild – und hier schlägt Elli seine frostigste Kralle. Doch noch fehlen die Zahlen, die das Ganze wirklich bedrohlich machen. Die liefert der nächste Blick gen Norden.
Schneewände im Norden: 30 Zentimeter in Stunden
Von Schleswig-Holstein bis Vorpommern verfangen sich feuchte Luftpakete in der Kaltluftglocke. Binnen sechs Stunden sind 15 cm Neuschnee prognostiziert, insgesamt können 20 bis 30 cm fallen. Verwehungen türmen sich hüfthoch, Bundesstraßen werden zu Sackgassen. Die Küstenorte stellen Fährverbindungen ein, Schulen kündigen bereits Notpläne an.
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